Westumfahrung Alte Süderelbe: Rückenwind für die Hafenbahn der Zukunft

Wenn Kapazitäten an ihre Grenzen stoßen

Im Hamburger Hafen startet eines der wichtigsten Bahnprojekte der kommenden Jahre: die Westumfahrung Alte Süderelbe (WASE). Mit der Unterzeichnung des Allianzvertrags im November 2025 hat die Hamburg Port Authority (HPA) den Weg für das Infrastrukturprojekt freigemacht – und Willke ist Teil des Teams.


Die WASE ist ein zentraler Baustein, um die Leistungsfähigkeit der Hafenbahn langfristig zu sichern. Rund um den Bahnhof Alte Süderelbe verkehren bereits heute etwa 200 Züge pro Werktag – Tendenz steigend. Die bestehende Strecke gilt als Nadelöhr im Schienenverkehr des Hamburger Hafens und stößt zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen.

Die Antwort auf ein zentrales Nadelöhr

Genau hier setzt die Westumfahrung an: Mit einem neuen zweigleisigen und elektrifizierten Streckenabschnitt westlich des Bahnhofs Alte Süderelbe soll der Engpass entlastet und die Infrastruktur zukunftsfähig weiterentwickelt werden. Das schafft zusätzliche Kapazitäten, stabilere Betriebsabläufe und bessere Voraussetzungen für den Güterverkehr.

Neue Wege der Zusammenarbeit

Besonders ist dabei nicht nur das Projekt selbst, sondern auch die Form der Zusammenarbeit. Erstmals setzt die HPA auf eine Integrierte Projektallianz (IPA). Das bedeutet: Alle wesentlichen Projektpartner arbeiten von Beginn an gemeinsam an Planung, Bau und Projektsteuerung. Ziel ist es, Reibungsverluste zu reduzieren, Transparenz zu schaffen und Prozesse effizienter zu gestalten.

Gemeinsam mit unseren Projektpartnern – darunter STRABAG Rail im Bereich Fahrleitungen sowie die Bietergemeinschaft aus KEMNA, Aug. Prien und WIWA Kampfmittelbergung – startet Willke nun in die Planungsphase. Im Fokus stehen klare Leistungsdefinitionen, verlässliche Kostenstrukturen und abgestimmte Abläufe – getragen von einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit und einem gemeinsamen Projektverständnis.

Gemeinsam an der Hafenbahn von morgen

Für Willke ist die Westumfahrung Alte Süderelbe mehr als ein Infrastrukturprojekt: Sie steht für die Weiterentwicklung der Hafenbahn und für einen Bahnbau, der auf Zusammenarbeit, Transparenz und gemeinsame Verantwortung setzt. Wir freuen uns darauf, dieses Zukunftsprojekt aktiv mitzugestalten.

Zwei Männer stehen vor einer Fotowand der Hamburg Port Authority (HPA) und halten einen unterzeichneten Vertrag in den Händen.
Moritz Willke und Lars Milnickel nach der Vertragsunterzeichnung mit der Hamburg Port Authority (HPA).

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