Gleisbau in Deutschland: Wie Willke moderne Bahninfrastruktur mitgestaltet

Mehr als 50.000 Züge fahren täglich über das deutsche Schienennetz. Damit Personen- und Güterverkehr zuverlässig funktionieren, braucht es nicht nur Investitionen in die Schiene, sondern Unternehmen, die Bahninfrastruktur bauen, modernisieren und instandhalten.

Seit fast fünf Jahrzehnten gehört Willke zu diesen Unternehmen. Was 1979 als Familienbetrieb mit zehn Mitarbeitenden begann, ist heute eine Unternehmensgruppe mit über 600 Beschäftigten an 15 Standorten in Deutschland.

Moderner Gleisbau aus einer Hand

Im Gleisbau greifen viele Bereiche ineinander. Planung, Bau und Instandhaltung müssen präzise abgestimmt werden, damit Strecken zuverlässig funktionieren und Bauarbeiten möglichst ohne Einschränkungen des Bahnbetriebs umgesetzt werden können.

Willke verfolgt deshalb einen integrierten Ansatz und bündelt unterschiedliche Kompetenzen rund um Gleisbau und Bahninfrastruktur. Dies zeigt sich unter anderem an Projekten wie die Hamburger U-Bahnlinien U4 und U5 oder die AKN-Strecke Eidelstedt–Kaltenkirchen.

Zwei Gleisbauarbeiter in orangefarbener Arbeitskleidung mit Willke Logo auf dem Rücken.
Zwei Willke Mitarbeiter auf der Bahnbaustelle.

Präzision, Digitalisierung und Erfahrung

Moderne Bahninfrastruktur stellt hohe Anforderungen an Präzision, Qualität und Prozesssicherheit. Willke arbeitet unter anderem nach der DIN EN ISO 3834-2 in der Schweißtechnik und setzt mit ColdHeat200 auf ein eigenes Verfahren für das Auftragsschweißen von Schienen. Das Verfahren ermöglicht die Instandhaltung von Schienen und trägt dazu bei, ihre Nutzungsdauer zu verlängern.


Gleichzeitig setzt Willke seit 2010 auf digitale Prozesse und standortunabhängige IT-Lösungen. Ziel ist es, Abläufe effizienter zu gestalten und mehr Zeit für die Arbeit auf der Baustelle zu schaffen.

Menschen bleiben das Fundament

Trotz moderner Technik bleibt eines entscheidend: Erfahrung. Viele Mitarbeitende sind seit Jahrzehnten Teil des Unternehmens und geben ihr Wissen weiter. Nachwuchsförderung, Quereinstiegsprogramme und das neue Kompetenzzentrum in Ludwigslust sollen helfen, Fachkräfte langfristig für den Gleisbau in Deutschland zu gewinnen.

Mit steigenden Investitionen in die Schiene wächst auch die Bedeutung moderner Bahninfrastruktur. Für Willke steht deshalb nicht schnelles Wachstum im Mittelpunkt, sondern der Ausbau bestehender Kompetenzen.

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