Mit der U5 entsteht eines der größten Infrastrukturprojekte Deutschlands. Während oberirdisch Regen und Wind den Hamburger Frühling bestimmen, laufen tief unter der Erde die Arbeiten an der neuen Haltestelle „City Nord“ auf Hochtouren. Dort wurde jetzt ein wichtiger Meilenstein erreicht: die Verlegung der ersten Gleise.
Die Arbeiten sind Teil einer Vorabmaßnahme, damit spätere Fassadenarbeiten ohne Beeinträchtigungen ausgeführt werden können. Eine besondere Herausforderung war dabei die Logistik auf der Baustelle. Da kaum Lagerflächen zur Verfügung standen, mussten Materialien exakt getaktet angeliefert und direkt in den U-Bahn-Schacht eingebracht werden.
Doch nicht nur die Logistik erfordert eine präzise Planung. Auf der Baustelle arbeiten zahlreiche Gewerke zusammen – vom Gleisbau über den Kabeltiefbau bis hin zu Bauleitung und Koordination. Entsprechend wichtig sind Abstimmung und Kommunikation zwischen allen Beteiligten.
„Wir haben viele unterschiedliche Kolleginnen und Kollegen auf der Baustelle. Die Herausforderung ist, die Kommunikation gut aufeinander abzustimmen“, sagt Alexander Drews, Vorarbeiter der Kolonne Streif.

Auch für Projektleiter Oliver Klein ist die Zusammenarbeit ein entscheidender Erfolgsfaktor: „Wir helfen uns, anstatt uns gegenseitig im Weg zu stehen. Das klappt hier sehr vorbildlich und es macht richtig Spaß.“ Die ersten verlegten Gleise markieren einen weiteren Schritt auf dem Weg zur neuen U5. Gleichzeitig zeigen sie, wie viel Planung, Teamarbeit und Erfahrung hinter einem Infrastrukturprojekt dieser Größenordnung stehen.
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