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Ausbildung im Gleisbau: Willke startet Akademie am Standort Ludwigslust

Fachkräfte fehlen, Wissen geht verloren – und genau hier setzt Willke an.
Mit dem neuen Ausbildungs- und Qualifizierungszentrum am Standort Ludwigslust investiert das Unternehmen gezielt in die Zukunft des Gleisbaus.

Die Eröffnung des Standorts markiert dabei einen wichtigen Meilenstein. Rund 700 Gäste erlebten die offizielle Einweihung eines modernen Areals, das nicht nur neue Kapazitäten schafft, sondern auch den Grundstein für die Weiterentwicklung von Fachkräften legt.

Der Standort vereint historische Substanz mit Investitionen in Millionenhöhe und einer leistungsfähigen Infrastruktur für den Gleisbau. Im Zentrum steht jedoch ein klares Ziel: Ausbildung neu denken.

Zwei Männer fahren gemeinsam auf einer gelben Fahrraddraisine im freien umgeben von Nebel.
Moritz & Niklas Willke bei der Eröffnungsfeier Ludwigslust
Moderner Schulungsraum mit mehreren weißen Tischen und schwarzen Stühlen, ausgestattet mit einer digitalen Tafel an der Wand.
Schulungsräume in Ludwigslust

Die Anforderungen in der Bahninfrastruktur steigen, gleichzeitig scheiden in den kommenden Jahren viele erfahrene Mitarbeitende aus dem Berufsleben aus. Wissen, das über Jahrzehnte aufgebaut wurde, droht verloren zu gehen. Willke begegnet dieser Entwicklung mit einem klaren Ansatz: Qualifizierung nicht dem Markt überlassen, sondern selbst gestalten.

Mit der neuen Akademie entsteht ein strukturiertes Schulungsangebot für Bahninfrastruktur und Bahnbetrieb. Es reicht vom Onboarding über Grundqualifikationen im Gleisbau bis hin zur gezielten Weiterentwicklung von Fach- und Führungskräften. Praxisnähe steht dabei im Mittelpunkt – die Inhalte orientieren sich konsequent am Arbeitsalltag auf der Baustelle.

Unterstützt wird der Aufbau durch zusätzliche Expertise im Team sowie die Integration eines erfahrenen Schulungsanbieters für Eisenbahnpersonal. So entsteht ein Lernsystem, das Wissen nicht nur vermittelt, sondern langfristig sichert und weiterentwickelt.

Die Akademie folgt dabei einer klaren Haltung: Entscheidend ist nicht, was jemand bereits kann, sondern die Bereitschaft, sich weiterzuentwickeln. Oder, wie Moritz Willke es formuliert: „In erster Linie zählt das Wollen – das Können bringen wir euch bei.“

Mit dem neuen Standort in Ludwigslust und der eigenen Akademie setzt Willke damit ein klares Signal: für nachhaltiges Wachstum, für gezielte Nachwuchsförderung – und für die Zukunft der Eisenbahninfrastruktur.

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Innovation auf dem Gleis: Willke wird 2026 Teil der DB Mindbox

Mit der DB Mindbox hat die Deutsche Bahn eine zentrale Innovationsplattform geschaffen, auf der Branchenunternehmen, Start-ups und Expert*innen gemeinsam an Lösungen für die größten Herausforderungen im Bahnbau arbeiten. Ziel ist es, neue Technologien schneller in die Praxis zu bringen – und Innovationen zu entwickeln, die nicht nur einzelnen Unternehmen nutzen, sondern die gesamte Branche voranbringen.

Im Mittelpunkt stehen Themen wie Produktivitätssteigerung, Digitalisierung, Automatisierung, nachhaltige Bauprozesse und der Umgang mit dem Fachkräftemangel. Über die Mindbox werden gezielt internationale Start-ups identifiziert, die für diese Herausforderungen konkrete technologische Lösungen entwickeln. Der Innovationsprozess folgt dabei einem klar strukturierten Ablauf:

• Branchenakteure bringen konkrete Herausforderungen ein und priorisieren zentrale Zukunftsthemen

• Internationales Start-Up-Scouting und Auswahl geeigneter Teams

• Selection Day mit Juryentscheidung

• 100-tägiger Praxistest (Proof of Concept) auf realen Baustellen

GTeilnehmende sowie Gewinnerinnen und Gewinner der DB Mindbox präsentieren ihre Urkunden.
Gemeinsamer Erfolg: Teilnehmende und Gewinner der DB Mindbox präsentieren ihre Auszeichnungen. | Foto: Oliver Lang

Beim ersten Mitwirken brachte Willke den digitalen Bautagesbericht als Thema ein – eines der zehn priorisierten Handlungsfelder der Branche. Schnell wurde deutlich: Die Herausforderung liegt nicht nur in einem weiteren digitalen Tool, sondern in einer gemeinsamen Datenlogik, die analoge Medienbrüche konsequent ersetzt.

Ab dem 1. Quartal 2026 begleitet Willke zudem zwei weitere Zukunftsthemen: die automatisierte Erstellung von BIM-Modellen aus Punktwolken sowie Automatisierungs- und Robotik-Lösungen zum Erkennen, Lösen und Anziehen von Schienenbefestigungen. Angesichts steigender Investitionen in die Schieneninfrastruktur und gleichzeitigem Fachkräftemangel geht es dabei nicht um Personalabbau, sondern um gezielte Entlastung durch Technologie. Automatisierte Prozesse können Mitarbeitende unterstützen, repetitive Tätigkeiten reduzieren und Bauprozesse effizienter gestalten.

Die DB Mindbox eröffnet damit nicht nur Zugang zu neuen Technologien und internationalen Start-ups, sondern bietet auch die Möglichkeit, zentrale Zukunftsthemen des Gleisbaus aktiv mitzugestalten.

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75 Millionen Euro für Hochgeschwindigkeit

75 Millionen Euro für Hochgeschwindigkeit – Erneuerung der Strecke Hannover-Berlin bei laufendem Betrieb.

Zwischen Hannover und Berlin liegt eine der bedeutendsten Hochgeschwindigkeitsachsen Deutschlands. Seit 1998 verbindet sie Regionen, Wirtschaftsräume und Menschen im schnellen Takt. Jetzt steht ein zentraler Abschnitt vor einer umfassenden Modernisierung.

Im Rahmen des Projekts werden insgesamt 52 Kilometer der zweigleisigen Strecke unter Vollsperrung mit einem Auftragsvolumen von rund 75 Millionen Euro grundlegend erneuert. Gemeinsam mit unserem ARGE-Partner Max Bögl setzt Willke die Maßnahme von Oktober 2026 bis November 2027 um.

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Dabei übernimmt die Firmengruppe Max Bögl den Rückbau der bestehenden Festen Fahrbahn sowie die Herstellung des neuen Unterbaus. Willke verantwortet den kompletten Oberbau der Gleise – vom Rückbau bis zum Neubau von Schienen und Weichen. Im Fokus stehen dabei:

• der Rückbau und Neubau von Schienen und Weichen,

• das Verschweißen und Schleifen der Schienen,

• das Ausrichten und Stabilisieren der Gleise,

• der Austausch sowie Neubau von Weichen,

• sowie die Herstellung von Übergängen zwischen unterschiedlichen Gleissystemen.

Weitere Arbeiten wie Kabeltiefbau, Leit- und Sicherungstechnik sowie Anpassungen an der Oberleitung sind Teil der Gesamtmaßnahme und werden von weiteren Projektbeteiligten umgesetzt.

Insgesamt verlangt das Projekt eine genaue Koordination zwischen Planung, Logistik und Ausführung im laufenden System. Für uns bedeutet das nicht nur Verantwortung auf einer der wichtigsten Strecken Deutschlands, sondern auch einen technologischen Schritt nach vorn. Wir erweitern unsere Erfahrung im Bereich der Festen Fahrbahn und wachsen mit einer Aufgabe, die höchste Anforderungen an Technik, Organisation und Team stellt.

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Ein Tag am Gleis: Wenn Präzision Teamarbeit ist

Wenn jede Hand zählt: Zusammenarbeit am Gleis unter realen Bedingungen.

Wind, Kälte, laufender Betrieb. Am Nord-Ostsee-Kanal arbeitet ein eingespieltes Team am Gleis, während der Zugverkehr weiterläuft. Für Außenstehende kaum sichtbar – für die Menschen vor Ort volle Konzentration vom ersten Handgriff bis zum letzten Vermessungspunkt.

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„Im Gleisbau zählt jede Hand, jedes Auge, jeder Kopf. Mein Team Krüger trägt alles – genau deshalb läuft hier alles rund und auf den Punkt“, sagt Gleisbaumeister Rocco Krüger. Damit Maschinen und Material exakt zusammenspielen, braucht es Erfahrung und ein Gefühl für das richtige Timing.

Die Bedingungen wechseln ständig, mal fordert das Wetter volle Anpassungsfähigkeit, mal sind es knappe Sperrpausen oder technische Vorgaben im laufenden Betrieb. Was bleibt, ist die Routine aus jahrelanger Praxis und besonders wichtig das Vertrauen im Team. Präzision entsteht hier nicht allein durch moderne Technik, sondern durch Menschen, die Verantwortung übernehmen und sich aufeinander verlassen können.

Ist die Arbeit getan und die Strecke wieder freigegeben, geschieht das meist ohne großes Aufsehen. Doch genau in diesem Moment zeigt sich, was gute Teamarbeit im Gleisbau leistet: Sicherheit, Verlässlichkeit und Infrastruktur, die funktioniert.

Bei Willke ist genau das Alltag. Wir bauen auf eingespielte Zusammenarbeit, klare Abläufe und ein gemeinsames Ziel: Infrastruktur zuverlässig am Laufen zu halten.

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GLEISFUNK 03

GLEISFUNK. – die neue Ausgabe. Zahlen, Projekte und Geschichten aus unserem Alltag am Gleis.

In der aktuellen Ausgabe des GLEISFUNK. dreht sich alles um Tempo, Verantwortung und das, was unseren Alltag am Gleis wirklich ausmacht:

Große Projekte im Fokus: Das 75-Millionen-Euro-Projekt und die Westumfahrung Alte Süderelbe

Weichenstellung für die Zukunft: Neues Gesetz für mehr Geschwindigkeit im Gleisbau und wie wir Innovation im Gleisbau konkret umsetzen

Titelthema: Ein Tag am Gleis – ehrlich und ganz nah dran

Verantwortung, die wir leben: Arbeitsschutz als Standard und Lernen neu gedacht bei Willke

Wir sind Willke: Von der „wilden 13“ mit Sven Rybarczyk über ein Jahr Gleisplaner bis zu Jubiläen und Fuhrparkmanagement

Win-Win-Themen aus dem Alltag: Neuer Partner für Arbeitskleidung und JobRad im Kolleg*innen-Interview

Zahlen, die zeigen, wo wir stehen

Und ganz NEU: Willke Kids zum Mitmachen für die nächste Generation

Warum reinschauen?

Weil diese Ausgabe zeigt, wie wir heute bauen, morgen denken – und warum Willke mehr ist als Gleise, Maschinen und Zahlen: ein Team, das Verantwortung übernimmt und Zukunft gestaltet.

Viel Spaß beim Lesen!

GLEISFUNK 02

Die zweite Ausgabe unseres Mitarbeitermagazins GLEISFUNK. ist da und steckt voller Energie, Einblicke und Emotionen!

In der aktuellen Ausgabe erwarten dich spannende Geschichten aus einem Jahr des Wachstums:

  • Unser Team wächst weiter – von 420 auf über 500 Mitarbeitende
  • Einblicke in unsere große Standorteröffnung in Ludwigslust
  • Ausbau im Norden durch die Übernahme von Bahnbau Nord
  • Unsere Vision: Das modernste familiengeführte Eisenbahninfrastruktur-Unternehmen Deutschlands
  • News aus unseren Standorten – kompakt und auf den Punkt
  • Und als Highlight: Die Playlist “Der Willke Mix”, die ihr selbst mit euren Lieblingssongs füllt

Warum du reinschauen solltest?
Weil GLEISFUNK. verbindet – Menschen, Projekte, Ideen. Erfahre, was Willke bewegt, wie wir Innovation leben und was die geplanten 130 Milliarden Euro des Sondervermögens für die Branche und für uns bedeuten.

Viel Spaß beim Lesen!

Einbeck becomes part of the rail network again after 34 years

Einbeck becomes part of the rail network again after 34 years

In March 2015, the then Transport Minister of Lower Saxony, Mr. Olaf Lies (SPD), announced the reactivation of disused railway lines. He justified this with the fact that the trend is leaning towards going back to rail traffic and away from the road. One of the reactivated lines is the line between Einbeck-Mitte and Einbeck-Salzderhelden. As ARGE Ilmebahn, consisting of: the construction companies Willke rail construction GmbH & Co. KG (technical management), Matthäi Trimodalbau GmbH & Co. KG and Stefen GmbH & Co. KG, the work was successfully completed. ARGE Ilmebahn carried out the following work on behalf of Ilmebahn GmbH in Einbeck with a contract volume of 3.35 million €:

  • Reactivation/new construction of approx. 4,250m track with ballast cleaning, sleeper and rail renewal
  • Exchange of 6 turnouts
  • Renewal of 5 level crossings with track support slabs and bituminous construction as well as the necessary signalling technology
  • Complete new platform construction incl. lighting and equipment at the station in Einbeck
  • Track construction over the new bridge structures over the Ilme, Leine and Leine flood bridge
  • Complete underground cable construction for the connection to the ESTW in Salzderhelden

Despite all efforts, an extension of the construction period by 12 months was inevitable. In 2017 there were two summer floods which brought the work to a standstill. Problems were also caused by the Ilme bridge, which could not be rebuilt despite all attempts being made. The new construction of the steel bridge superstructure took 4 of these months alone. On 09.12.2018 the line will resume regular operation. For the first time since 1984, the town of Einbeck can now be reached by train and passengers can travel directly to Göttingen.

New construction of the train formation yards in Hamburg-Stellingen and Hamburg-Eidelstedt

Groundbreaking – the success story of the Willke group of companies continues…

The Willke rail construction GmbH & Co. KG has been awarded the contract by AKN Eisenbahn AG for the new construction of the train formation facilities in Hamburg-Stellingen and Hamburg-Eidelstedt. With an order volume of more than 9.5 million €, this is the largest individual order placed by Willke rail construction GmbH & Co. KG. The successful implementation of our special civil engineering department of the North East site in Pritzwalk made the acquisition of this order possible.

The reason for the construction measure is the necessity for the S-Bahn Hamburg GmbH to create new train formation and stabling capacities to fulfil the transport contract with the Hanseatic City of Hamburg. Therefore, two new train formation facilities will be built along the DB route 1225 Hamburg-Altona – Pinneberg. Starting at Hamburg-Altona station (S-Bahn), this line runs in a northerly direction from the stops Diebsteich, Langenfelde, Stellingen, Eidelstedt and Elbgaustraße and continues parallel to the DB line 1220 Hamburg-Altona – Kiel to the district town of Pinneberg, which borders on Hamburg. On this route run 2 important suburban railway lines of Hamburg, the S3 and S21. In Hamburg-Eidelstedt the public infrastructure of AKN Eisenbahn AG branches off to Neumünster Süd. Most of the work is carried out during ongoing railway operations and requires precise logistics.

Until the end of October 2018, the following work will still be carried out:
  • New construction of 13 switches
  • New construction of 5 sidings with a total length of 1,500 m
  • Construction of an access track with a length of 750 m
  • Construction of a signal bridge with a span of 30 m
  • Construction of around 1,400 m noise barrier in 3 sections
  • Demolition and new construction of a sidewalk console on an existing railway overpass
  • Renewal of the corrosion protection on an existing railway overpass
  • Production of 6.000m cable routing system
  • Construction of 13 track crossings with a total length of approx. 180m
  • Equipment of the constructed track system with Gfk service paths
  • Demolition and new construction of two wing walls

We are looking forward to the exciting challenges ahead.

New member of the group: Willke Consulting GmbH

New foundation of Willke Consulting GmbH in January 2018.

We have decided to outsource the contract and supplemental management as well as the scheduling with effect from January 1, 2018 into a newly founded company, Willke Consulting GmbH. This enables us to offer services not only to the companies of our own group of companies but also to third parties on the market. With our experienced staff we are able to support construction sites starting from the calculation and scheduling until the execution, and preparation of supplements and invoicing. In addition to railway construction, our field of activity also includes building construction, road construction, civil engineering and structural engineering.

Our range of services is supplemented by training measures on the new Construction Contract Law 2018 and contract and supplement management in the construction industry.

If you are interested in further information about Willke Consulting GmbH, please contact Mr. Björn Müller by phone or e-mail:

Email address: bm@willke.com
Telephone number: +49 4133 . 21 34 22